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VERNETZUNG
Vernetzung ist auf der KuRF mehr als ein gutes Zusammenspiel. Sie ist das Geflecht, das alles miteinander in Verbindung hält. Zwischen Crew, Lebensformen, Sektionen und Räumen entstehen ständig neue Linien: Gespräche, Ideen, Materialien, Fragen und Antworten wandern von Ort zu Ort. Nichts bleibt für sich allein. Alles kann andocken, weitergegeben oder neu verknüpft werden.
Auch nach außen ist die KuRF kein geschlossenes System. Sie steht im Austausch mit dem Kulturdiversum und seinen vielen Species, Denkweisen und Ausdrucksformen. Impulse kommen von überall: aus Werkstätten, aus Archiven, von Partnerorten, aus fernen Lebenswelten. Manche Verbindungen sind sichtbar, andere entstehen leise im Hintergrund. Doch jede Begegnung erweitert das Netz, in dem Wissen, Erfahrung und Inspiration zirkulieren.
Vernetzung heißt dabei nicht, dass alles gleich sein muss. Unterschiedliche Perspektiven, Arbeitsweisen und Bedürfnisse bleiben bestehen und dürfen nebeneinander existieren. Gerade diese Verschiedenheit macht das Netz stabil und lebendig. Wer auf der KuRF unterwegs ist, kann sich einklinken, weiterdenken, anknüpfen oder neue Verbindungen schaffen. Räume öffnen sich, wenn Ideen sich begegnen. Wege entstehen, wenn jemand den ersten Faden wirft.
Unser Vorsatz ist es, diese Verbindungen bewusst zu pflegen und zu erweitern. Wir hören zu, teilen, verweisen, verknüpfen und bleiben neugierig auf das, was von außen an Bord kommt. So wächst ein Netzwerk, das die KuRF trägt und bewegt. Es verbindet Innen und Außen, Bekanntes und Fremdes, Nahes und Fernes. Und es sorgt dafür, dass die KuRF Teil eines größeren Ganzen bleibt — vernetzt im Kulturdiversum, offen für Begegnung und bereit für alles, was sich noch verbinden will. |
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